Stark im Trend, doch mit Risiko behaftet

Oekologische GeldanlageÖkologische Geldanlagen liegen im Trend. Nicht verwunderlich, wenn man die Umweltkrisen der letzten Jahre betrachtet. Auch Anleger denken um. Hinzu kommt noch, dass niedrige Renditen auf viele Geldanlagen den lukrativen Angeboten ökologischer Unternehmen Zulauf bescheren.

Auch bei ökologischen Geldanlagen ist es ratsam, sein Geld breit zu streuen und in Fonds anzulegen. Bei sogenannten Öko-Fonds fließt das angelegte Geld in verschiedene Projekte, die dem Umweltschutz und der Nachhaltigkeit dienen sollen – erneuerbare Energien, Infrastruktur usw.

Doch man sollte ganz genau prüfen, in welche Fonds man investiert. Denn es gibt aktuell noch keine gültigen Standards, die festlegen, welche Investitionen per Definition wirklich als nachhaltig gelten. So kann es auch vorkommen, dass Unternehmen aus klimaschädigenden Branchen im eigenen Öko-Fonds landen, nur weil sie in dieser Branche auf Umweltstandards achten.

Wem dies zu unsicher ist, kann selbst entscheiden, in welches Umweltprojekt er investiert. Entweder in Form von Aktien oder Beteiligungen wie etwa Genussrechte. Das sind Beteiligungen an den Gewinnen des Unternehmens. Daher sind hier durchaus Zinsen bis acht Prozent drin. Allerdings ist man auch an den Verlusten beteiligt und kann nicht auf eine Sicherheit seiner Einlage, wie bei einer Bank, bauen. Eine Anlage sollte also gut durchdacht werden.

Eine weitere Möglichkeit der ökologischen bieten nachhaltig orientierte Banken. Hier kann man ganz normal ein Giro- oder Tagesgeldkonto eröffnen, mit dem Wissen, dass das Kreditinstitut sein Kapital nur in ökologische Investments anlegt.