Vorsicht vor grünen Geldanlagen auf dem grauen Finanzmarkt!

Vorsicht vor grünen Geldanlagen auf dem grauen Finanzmarkt!

Für Festgeld und Tagesgeld bekommt man kaum noch rentable Zinsen. Daher locken auf dem freien Kapitalmarkt viele Angebote mit verlockend hohen Zinsen. Doch das Risiko wird immer verschwiegen!

Bei versprochenen Renditen über 8 Prozent sollten bei jedem Anleger bereits die Alarmglocken schrillen. Denn bei diesen Geldanlagen handelt es sich mit großer Wahrscheinlichkeit um Graumarktprodukte. Dabei werden vor allem Grüne Geldanlagen meist ohne Bank und ohne Garantie, das eingezahlte Kapital jemals wiederzusehen, verkauft. Vielen Kunden genügt als Sicherheit alleine die hübsche Idee, die dahinter steckt.

 Schuld ist die Energiewende

Die Energiewende förderte den Boom. Geldanlagen rund um erneuerbare Energien schießen wie Pilze aus dem Boden. Solaranlagen und Windparks gelten in der grauen Finanzbranche bereits als verbrannt. Daher wird jetzt verstärkt mit Holzinvestments geworben. Von schnellwachsenden Bäumen ist die Rede, von lukrativem Plantagenholz oder nachhaltig bewirtschafteten Palmöl-Plantagen. In den hübschen Prospekten und Internetportalen finden sich nur die Vorteile, Risiken werden verharmlost, Belege und Fakten meist Fehlanzeige.

Vorsichtig sollte man bei folgenden Produkten sein:

  • Nachrangdarlehen
  • Schuldverschreibungen
  • Unternehmensbeteiligung
  • Beteiligung an Treuhandvermögen.

Dabei handelt es sich meist um undurchsichtige Darlehenskonstruktionen oder Beteiligungen, bei denen die Anleger dem Unternehmer Geld geben und dafür die versprochene Rendite oder eine Gewinnbeteiligung erwarten. Garantien und Sicherheiten: Fehlanzeige!

Kennzeichen für zweifelhafte Angebote:

  • Keine Informationen über das Unternehmen
  • Schwer verständliche Geschäftsmodelle
  • Firmensitz im Ausland
  • Kein direkter Kontakt möglich