Grüne Geldanlagen

Grüne Geldanlagen

Nachhaltige Geldanlagen wachsen in den Himmel – doch einige Regeln gibt es!

In diesem Jahr stieg das Angebot an ökologischen und sozialen Fonds um fast 50 Prozent. Geld unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit ist chic geworden, in Zeiten der neuen Deinvestbewegung.

Für Finanzkunden wird der verantwortungsvolle Aspekt immer wichtiger. Und nachdem selbst Global Player wie die Allianz kein schmutziges Geld mehr erwirtschaften wollen, richten sich auch die Kleinanleger danach.

Doch eine grüne, nachhaltige ist nicht automatisch auch eine lukrative . Denn vor allem die Branche der Nachhaltigen Energieerzeugung ist eine sehr dynamische Branche. Viele hochgelobte Solarfirmen sind in den letzten Jahren abgestürzt. Und die Politik sorgt auch nicht gerade für eine Konsolidierung, wenn sie die Einspeisevergütung immer wieder ändert.

Doch häufig sind es auch nur schwarze Schafe, die die Anleger verunsichern, denn die große Herde der Öko-Unternehmen glänzt eher durch Wachstum und durch Beständigkeit.
Studien konnten zudem zeigen, dass Öko-Fonds weder eine kleinere Rendite brachten noch durch große Unsicherheit auffielen – eher im Gegenteil.

Bei aller Begeisterung für grüne Ideen und dem Wunsch, diese zu fördern und darin zu investieren, sollte man sich ein paar Fragen stellen, ehe man sein Geld hergibt:

  • Wie hoch ist das Risiko? Droht Totalverlust oder existiert eine Einlagensicherung?
  • Wie lange ist mein Geld gebunden?
  • Stehen Rendite und Risiko in einem vernünftigen Verhältnis?
  • Habe ich verstanden, wie das Geschäftsmodell des Anbieters funktioniert?
  • Weiß ich eigentlich, in was ich da investiere?

Zum Schluss noch eine Faustregel: Ab einer versprochenen Rendite von acht Prozent und mehr, sollten die Alarmglocken klingeln. Hier sollte man nur so viel Geld anlegen, wie man auch verschmerzen könnte, wenn es weg wäre!