Wann sind Finanzberater wirklich unabhängig?

Wann sind Finanzberater wirklich unabhängig?

Rund um die gibt es viel Informationsbedarf rund um die „Unabhängigkeit“. Oft verstehen Kunde und Berater darunter nicht das Gleiche.

Viele Anbieter von Finanzdienstleistungen werben gerne und häufig mit Unabhängigkeit. Vor allem seit sich die Banken selbst aus der Beratung zurückgezogen und sich auf das Verkaufen von Finanzprodukten verlegt haben.
Doch unter Unabhängigkeit versteht ein Finanzdienstleister meist einfach, dass er Finanzprodukte von verschiedenen Anbietern im Portfolio hat. Von unabhängigen, sprich: provisionsfreien, Beratung im Sinne des Kunden kann allerdings nicht immer die Rede sein. Der entscheidende Punkt dabei ist: Verbraucher vergessen allzu leicht, dass das Gros der Finanzberater in aller Regel von Provisionen leben. Deshalb befinden sich Verbraucher meist nicht in einem Beratungs- sondern vielmehr in einem Verkaufsgespräch.

Wer dies vorher weiß, hat schon viel gewonnen. Denn, sich von Finanzdienstleistern mehrere Angebote geben zu lassen, macht ja durchaus Sinn. Allerdings sollte man auch hier mehrere Meinungen zu den Produkten einholen und vor allem: vergleichen!

Verbraucherzentrale ist wirklich unabhängig

Wer auf Nummer sicher gehen will, kann die angebotenen Geldanlagen gegen eine geringe Gebühr von der Verbraucherzentrale gegenchecken lassen. Dort sitzen Fachleute, die sich im Kauderwelsch der Finanzprodukte auskennen.
Eine wirklich unabhängige Finanzberatung gibt es ansonsten nur bei Honorarberatern. Sie arbeiten nicht auf Provisionsbasis, sondern bekommen ihr Honorar direkt vom Kunden. Eine Investition, die sich beim Thema Geldanlage ab einer bestimmten Höhe auf jeden Fall lohnt.