Immobilienfinanzierung: Gut geplant – weniger gezahlt!

tipps zur baufinanzierungEine sechsstellige Summe, wie für den Hausbau meist erforderlich, investiert man in seinem Leben normalerweise nur einmal. Daher ist eine sorgfältige Planung für die notwendig, damit das Traumhaus nicht zum finanziellen Albtraum wird.
Die folgenden 5 Fragen zur sollte man sich vorab stellen und sie zusammen mit einem Experten beantworten:

Wie sieht der Finanzierungsplan über die gesamte Laufzeit aus?

Der Zinssatz des Baudarlehens ist nur ein Baustein der Immobilienfinanzierung. Daher ist es unerlässlich, sich über folgende Details klar zu werden: Wie hoch ist die jeweilige monatliche Belastung, wie hoch die Restschuld nach Ablauf der Zinsbindung? Gibt es Möglichkeiten der Sondertilgung und wie stark belasten die Gesamtkosten der Finanzierung?

Welche Förderungen stehen zur Verfügung?

Erste Wahl für alle Häuslebauer ist Förderung via . Denn der Traum vom Eigenheim lässt sich mittels gleich um einige tausend Euro günstiger realisieren.
Eine weitere Förderungsmöglichkeit liegt im energieeffizienten Bauen. Dafür stehen attraktive Kredite von der zur Verfügung. Infos auf kfw.de oder bei Ihrer Bank.

Wie lange sind die Zinsen garantiert?

Wer Glück hatte und einen günstigen Zinssatz von seiner Bank bekommen hat, sollte sich diesen möglichst lange sichern. Experten empfehlen, eine Laufzeit von 15 bis 20 Jahren zu vereinbaren.
Wer klug ist, holt sich ein zweites Finanzierungsangebot von einer anderen Bank ein und vergleicht. Wichtig dabei: Nicht der Sollzins ist entscheidend, sondern der effektive Jahreszins. Lassen Sie sich diesen ausrechnen und schriftlich fixieren.

Wie viel Tilgung kann man langfristig leisten?

Eine Niedrigzinsphase kann man als Bauherr für eine höhere Tilgungsrate nutzen. Denn, je höher die Tilgung, desto kürzer die Kreditlaufzeit und damit umso niedriger die Gesamtkosten. Als Faustregel für die Immobilienfinanzierung gilt: Nie mehr als 40 Prozent des Haushaltsnettoeinkommens für Zins und Tilgung aufwenden!

Bin ich im Ruhestand schuldenfrei?

Wer mit Mitte Vierzig mit dem Hausbau beginnt, sollte darauf achten, dass er beim Eintritt in den Ruhestand schuldenfrei ist. Dabei ist zu beachten, dass der Rentenbeginn mit 67 Jahren eher die Ausnahme ist. Das durchschnittliche Renteneintrittsalter liegt bei circa 63 Jahren. Bis dahin sollten Eigenheim oder Eigentumswohnung komplett abbezahlt sein.