Steuererklärung: Neuregelungen beachten

steuererklärungAuch in diesem Jahr steht für viele wieder die an und das bedeutet vor allem Unterlagen sammeln und Dokumente ausfüllen. Doch ab diesem Jahr gibt es einige Neuerungen, die es zu beachten gilt.


Der Grundfreibetrag, also die nicht zu besteuernden Einnahmen, wurde jetzt von 8.004 auf 8.130 Euro angehoben. Für Ehepaare liegt der aktuelle Wert bei 16.260 Euro.

Ehrenamtliche Tätigkeit

Neben einigen bürokratischen Vereinfachungen wurde die Übungsleiterpauschale auf 2.400 Euro jährlich angehoben. Auch die Ehrenamtspauschale wurde neu berechnet: Sie liegt nun bei 720 statt ehemals 500 Euro.

Krankheitskosten

Zwar ist es bisher noch so, dass Krankheitskosten nur übernommen werden, wenn sie über die Grenze der zumutbaren Belastungen steigen, also Kosten von über drei Prozent des Einkommens. Doch aktuell berät der Bundesfinanzhof darüber, ob diese Regelung geändert werden sollte. Deshalb empfiehlt es sich, alle außergewöhnlichen Belastungen zu dokumentieren. Denn wird die bisherige Bestimmung tatsächlich geändert, können die Ausgaben steuerlich geltend gemacht werden.

Zweitwohnsitz

Pendler mit einem Zweitwohnsitz am Arbeitsplatz können Fahrten zur Familie auch dann steuerlich absetzen, wenn der Arbeitgeber diese bezuschusst. Die entsprechenden Zusatzförderungen werden dann jedoch auf die Entfernungspauschale angerechnet.