Schnelles Geld von der Pfandleihe könnte teuer werden!

Schnelles Geld von der Pfandleihe könnte teuer werden!

Wer dringend Bargeld benötigt, kann seine Wertgegenstände im Pfandhaus zu Bargeld verwandeln. Doch Zinsen und Gebühren können den Kredit teurer machen als gedacht.

Schnelles Geld gegen Pfand

Das uralte Pfandleiher-Prinzip lautet „Geld gegen Pfand“. Anders als bei ebay und Co. muss man sein Hab und Gut nicht verkaufen, sondern beleiht es nur. Der Pfandleiher taxiert den Wert des Gegenstandes und gibt einem soviel Bares, wie er seiner Expertise nach wert ist. Dabei bekommt man den „Pfandkredit“ sofort und ohne Formalitäten ausgezahlt. Daher ist diese Variante besonders bei Personen beliebt, die unter einer negativen leiden.

Dramatischer Wertverlust bei Elektronik

Der erzielte Pfandkredit fällt jedoch bei vielen Wertgegenständen weitaus geringer aus, als viele erhoffen. Vor allem Elektronikgeräte aller Art sowie Smartphones haben dramatische Werteinbrüche, wenn sie nicht gerade eine Woche zuvor gekauft wurden. Ganz oben auf der Beliebtheitsskala der Pfandleiher stehen dagegen nach wie vor Gold, Antiquitäten und begehrte Sammlerobjekte.

Gebühren im Pfandhaus

Ehe man ins Pfandhaus geht, sollte man über die Gebühren Bescheid wissen. Diese hängen von der Höhe des Kredits und von dessen Laufzeit ab. Die beträgt mindestens drei Monate und kann durch eine Abschlagszahlung verlängert werden. Dazu fallen Zinsen von einem Prozent im Monat an sowie weitere Gebühren an, die zwischen einem und drei Prozent der Höhe des Pfandkredits liegen.
Generell gilt: Je länger und je höher das ausfällt, desto teurer ist es auch. Bei ungünstigen Bedingungen kann man leicht auf einen jährlichen Zinssatz von bis zu 40 Prozent kommen.