Kostenlose Beratung zur Geldanlage kostet am Ende doch!

Kostenlose Beratung zur Geldanlage kostet am Ende doch!

Gerne locken Banken neuen Kunden mit dem Versprechen einer unverbindlichen und vor allem – kostenlosen – Beratung zur . Doch kostenlos ist meist nur wenig.

Gespräch kostenlos – Beratung kostenpflichtig

Denn das reine Verkaufsgespräch ist zwar tatsächlich kostenlos, doch die Beratung wird im Falle des Vertragsabschlusses sehr wohl in Rechnung gestellt. Dabei überschreitet die Provision für gängige Finanzprodukte leicht mal die Marke von 1000 Euro.

Die Beratung ist also genau so lange kostenlos, solange man nichts kauft und nichts unterschreibt. Doch sobald die Tinte unter dem Vertrag trocken ist, wird man für die Beratung ordentlich zur Kasse gebeten.

Kosten abhängig von der Geldanlage

Wenige Kunden sind sich darüber im Klaren, wie hoch die Beratungskosten tatsächlich sind. So fallen beispielsweise für einen Aktienfondssparplan bei einem günstigen Direktanbieter bis zu 400 Euro an Abschlusskosten an, während für die private oder für den langfristigen Aktienfondssparplan bei einer Filialbank bis zu 2000 Euro an Abschlusskosten mit verrechnet werden. Das Trügerische dabei ist, dass der Kunde die Kosten nicht direkt bezahlen muss. Diese werden vielmehr von den laufenden Beiträgen abgezwickt oder am Ende am der Laufzeit vom Auszahlungsbetrag einbehalten.
Gut fahren die Kunden, die ein Tagesgeldkonto haben oder in Festgeld anlegen – dafür liegt das Beratungshonorar genau bei 0 Euro!