Jetzt raus aus der teuren Dispo-Falle!

Jetzt raus aus der teuren Dispo-Falle!

Dispo-Kunden waren für die Banken stets wahre Cash-Cows im Privatkundengeschäft. Sie zahlten freiwillig horrende Zinsen. Manche ruinierten sich sogar.

Banken müssen helfen!

Doch seit März 2016 wird alles anders. Der Gesetzgeber hat endlich auf die vielen Privatinsolvenzen reagiert, in die sich viele Bankkunden manövrierten, weil sie nicht mehr aus dem teuren herauskamen. Ab sofort sind Banken verpflichtet, die Kunden, die dauerhaft ihr überziehen, über alternative Kredite zum hohen Dispozins zu beraten.

Wer noch die Wahl hat, sollte jede Anschaffung, die ein Netto-Monatsgehalt übersteigt, über einen Rahmen- oder Ratenkredit finanziert werden. Doch auch hier sollte man nicht blauäugig reingehen, denn Kredite sind strenger als der laxe Dispo. Ratenkredite müssen jeden Monat bedient werden. Daher sollte eine Ratenhöhe gewählt werden, die man bequem monatlich zahlen kann. Und man muss immer daran denken, dass zusätzlich zur Ratenhöhe immer auch noch die Sollzinsen anfallen.

Dispo kann gekündigt werden!

Ein weiterer Vorteil von Raten- und Kleinkrediten besteht auch darin, dass die vereinbarte Summe komplett ihnen gehört. Anders dagegen der Dispokredit: Dieser kann ihnen von der Bank jederzeit gekündigt werden, falls sei beispielsweise ihren Job verlieren und keine regelmäßigen Geldeingänge auf ihrem Girokonto mehr stattfinden.

Rechtzeitig zur Schuldnerberatung

Wer bereits tief im Dispo steckt nicht weiß, wo er mit er Schuldentilgung anfangen kann, sollte möglichst bald einen Termin in einer Schuldnerberatung oder in einer Filiale der Verbraucherzentrale vereinbaren.