Wenn der Steuerberater zweimal abkassiert!

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Schwarze Schafe unter den Steuerberatern ziehen ihren Kunden mit einem perfiden Geschäftsmodell das Geld aus der Tasche. Die Masche ist einfach: Im Auftrag einer Bank werden empfohlen. Dadurch kommt zum Kundenhonorar auch noch die Provision von der Bank hinzu. Die ahnungslosen Steuermandanten sind die Dummen!

Betrug durch Steuerberater?

Diese Masche ist insofern perfide, weil sie das Vertrauen ausnutzt, dass man als Mandant zu seinem Steuerberater in der Regel hat. Viele nehmen daher dankbar jeden Rat des Steuerexperten an, in der Hoffnung die Steuerlast etwas mindern zu können. Kaum einer denkt daran, dass es dem Berater dabei vornehmlich um den eigenen Profit gehen könnte.

Vom Bundesgerichtshof ist es sogar erlaubt worden, dass der Steuerberater dabei hilft, das Kapital seiner Kunden möglichst steuergünstig anzulegen. Es ist also prinzipiell nichts Anrüchiges dabei.
Dubios wird es allerdings dann, wenn der Steuerberater eindringlich und wiederholt Steuersparfonds von ein und derselben Bank anbietet und für jeden Abschluss von der Bank eine schöne Provision kassiert.

Vor allem sollte man dann hellhörig werden, wenn der Steuerberater Fonds zum Steuersparen anbietet, obwohl man ihn gar nicht darum gebeten hat.

Steuersparfonds als Zusatzgeschäft

Doch jeder Steuerberater der sich auf derartige Geschäfte einlässt spielt mit dem Feuer. Denn zum einen verstößt er gegen sein Berufsgebot, das im gebietet, seine Mandanten so objektiv wie möglich zu beraten. Zum anderen müsste der Steuerberater auch für Verluste aufkommen, die sein Mandant aufgrund einer falschen Beratung erlitten hat. Verschärfend käme hier noch hinzu, wenn der Steuerberater seine Verbindung mit der Bank vorsätzlich verschwiegen hat.