Baukredite: Wer vorher vergleicht, baut günstiger!

Baukredite: Wer vorher vergleicht, baut günstiger!

Am einfachsten ist der Bau eines Eigenheims zu stemmen, wenn man möglichst viel Eigenkapital hat. Dann fällt der kleiner aus und die Tilgung wird einfacher.

Denn wer mehr Eigenkapital einsetzt, kann mit seiner Bank einen höheren Tilgungssatz aushandeln. Dadurch verkürzt sich zudem die Laufzeit des Baukredits und die zeitliche Belastung wird geringer. Man ist die drückende Schuldenlast früher los und hat wieder mehr Luft für allgemeine Anschaffungen zur Verfügung, weil man nicht mehr jeden Cent umdrehen muss oder graue Haare bekommt, weil bald wieder die vierteljährliche Tilgungsrate ansteht.

Vergleichen ist wichtig

Einen Baukredit sollte man nicht unbedingt bei der eigenen Hausbank abschließen, nur weil es bequem ist und man den Sachbearbeiter kennt. Denn es ist von großem Vorteil, erst einmal zwei, drei Baudarlehens-Anbieter gründlich zu vergleichen. Dabei gilt die Faustregel, dass gerade bei Baukrediten die günstigsten Angebote meist nicht die Besten sind. Denn gerade hier verbergen sich oft versteckte Gebühren und Kosten im Kleingedruckten. Oder die günstigen Bedingungen sind fest an eine bestimmte Laufzeit gebunden.
Weil der Laie das meist nicht erkennt, empfiehlt es sich, die Angebote von einem Experten, beispielsweise von der Verbraucherzentrale, durchrechnen zu lassen.

Internet als Wegweiser

Als Vorabinformation darf natürlich auch die Recherche im Internet nicht fehlen. Es kann sich lohnen, auf Vergleichsportalen oder bei unabhängigen Baukredit-Vermittlern Informationen über die größten Unterschiede der verschiedenen Anbieter einzuholen.
Einen Baukredit sollte man schlussendlich nur unterschreiben, wenn man mindestens zwanzig Prozent der geplanten Kosten cash zur Verfügung hat.