Baukredit – Immobilienkredit: Tipps für günstigen Kredit!

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Ein eigenes Häuschen stellt für viele Geldanleger zurzeit die beste Alterssicherung dar. Doch bevor man ein Haus baut oder sich eine Eigentumswohnung kauft, sollte man gut rechnen und sich einen kompetenten Berater für die suchen.

Wer zudem noch folgende Tipps zur Baufinanzierung beherzigt, steht schon auf der sicheren Seite.

Baufinanzierung

Tipp 1: Kreditsumme nicht zu hoch wählen

Denn jeder Euro, den man sich von der Bank leiht, kostet Zinsen. Ob man das Geld nun braucht oder nicht, spielt dabei keine Rolle. Das verteuert jedoch die gesamte Baufinanzierung oft mehr als man vorher ahnt. Denn für den nicht ausgezahlten verlangen die Banken eine Nichtabnahmeentschädigung. Daher gilt es, vorher genau zu rechnen und lieber zu knapp kalkulieren als der Bank zur ohnehin schon großen finanziellen Belastung auch noch Geld für einen schlecht genutzten Kredit zu schenken.

Tipp 2: Eigenkapital organisieren

Je mehr eigenes Geld man auf die Beine stellen kann, desto weniger hoch fällt der aus. Lieber einen Privatkredit von Freunden oder Verwandten nehmen, als einen teuren Kredit von der Bank. Als Faustregel für die Eigenkapitalhöhe bei Hausbau oder Wohnungskauf fordern Experten, dass mindestens ein Viertel der gesamten Baukosten als Eigenkapital vorhanden sein sollte. Noch ruhiger schläft man, wenn man ein Drittel der Bausumme aus der eigenen Tasche finanzieren kann.

Tipp 3: Baukredit nicht zu niedrig wählen

Wer den Fehler begeht, einen viel zu kleinen Baukredit zu nehmen, der macht bei der Nachfinanzierung oft große Augen. Denn später gibt es so gut wie nie mehr die gleichen, günstigen Konditionen wie zum ursprünglichen Baukredit. In der Regel lassen sich die Banken dieses lukrative Geschäft mit der Not klammer Häuslebauer und Wohnungskäufer nicht entgehen und schlagen ordentlich Zinsen und Gebühren auf die Nachfinanzierung.

Tipp 4: Nebenkosten bedenken

Häufiger Fehler bei der Baukredit-Berechnung: Man berücksichtigt nur den Kaufpreis und blendet die anfallenden Nebenkosten aus. Beispielsweise kommen noch 1,5 Prozent des Kaufpreises an Notarkosten hinzu sowie 0,5 Prozent für den Eintrag in das Grundbuch – und nicht zu vergessen die Grunderwerbssteuer, die nach Bau oder Kauf anfallen. Sie kann bis zu 3,5 Prozent der Gesamtsumme betragen.

Tipp 5: Angemessene Tilgungsrate vereinbaren

Mancher Häuslebauer ist an viel zu ehrgeizigen Tilgungsraten zerbrochen. Denn der Alltag läuft weiter und kostet genauso viel Geld wie vorher. Eine Reserve von mindestens drei Netto-Monatsgehältern sollte immer in der Familienkasse verbleiben.

 Tipp 6: Vor der Rente schuldenfrei werden

Wer mit vierzig ein Häuschen baut und eine Kreditlaufzeit von 25 bis 30 Jahren wählt, der droht verschuldet in Rente zu gehen. Daher sollte man die Laufzeit und die monatlichen Tilgungsraten so wählen, dass man diesen finanziellen GAU vermeidet. Außerdem: Je länger die Kreditlaufzeit, desto teurer wird der Baukredit.