Mit Smartphone und Tablet Steuern sparen

Nicht nur privat gewinnen Smartphones und Tablet-PCs an Bedeutung. Für viele Arbeitnehmer sind die Alleskönner auch längst aus dem Berufsleben nicht mehr wegzudenken. Noch nie war es so einfach, von unterwegs noch schnell eine E-Mail an einen Kunden zu schreiben. Dabei wissen viele nicht, dass sie die kleinen Geräte sogar von der Steuer absetzen können, wenn sie diese beruflich nutzen.

Dass man wie Drucker und Computer dem Fiskus in Rechnung stellen kann, ist an sich nichts neues. Früher galt jedoch eine berufliche Nutzung von 90 Prozent, damit man die Geräte absetzen konnte. Diese Regel wurde nun aufgehoben. Der Arbeitnehmer muss nur belegen, wie oft er z.B. sein privates für den Job einsetzt und kann so den Kaufpreis anteilig auf das Finanzamt abwälzen. Hierbei reicht es, die Nutzung über drei Monate zu protokollieren. Wer seine -Nutzung nicht einzeln aufführen möchte und in einem Beruf arbeitet, in dem der Computer zur täglichen Arbeit gehört, kann sich vom Finanzamt einen pauschalen Nutzungsanteil von 50 Prozent anrechnen lassen. Allgemein gilt: Wenn die berufliche Nutzung von PC und Handy glaubhaft vermittelt wird, kann man ohne Problem von diesen Steuervorteilen profitieren.

Nicht nur der Kaufbetrag des Handys oder Tablets kann geltend gemacht werden, sondern auch damit verbundene Aufwendungen wie Kosten der Informationssuche und Fahrtkosten zum Kauf. Hier muss jedoch auf die preisliche Obergrenze von 410 Euro geachtet werden. Übersteigen die Anschaffungskosten diesen Betrag, muss das Elektrogerät über mehrere Jahre abgeschrieben werden, jeweils anteilig an der beruflichen Nutzung. Bei Computern wird meist auf drei Jahre abgeschrieben, bei Handys sogar über fünf Jahre.