Häusliches Arbeitszimmer – So kommt es in die Steuererklärung!

Häusliches Arbeitszimmer – So kommt es in die Steuererklärung!

Es bleibt bei den strengen Regeln: Ein Büro in der Wohnung bringt nur dann einen Steuer­vorteil, wenn es über­wiegend beruflich genutzt wird.

Mittelpunkt beruflicher Tätigkeit
Steht Ihnen kein anderer Arbeitsplatz zur Verfügung, können Sie für Ihr häusliches bis zu 1.250 Euro von ihrer Einkommenssteuer absetzen. Insbesondere gilt das für Lehrer und für viele Mitarbeiter im Außendienst, die an ihrem eigentlichen Arbeitsort kein Büro bzw. keinen Schreibtisch stehen haben. Bildet das in Ihrer Wohnung den Mittelpunkt Ihrer gesamten beruflichen Tätigkeit, können die Kosten, die rund um das Zimmer entstehen, komplett als Werbungskosten abgesetzt werden. Dies trifft in der Regel auf Arbeitnehmer zu, die komplett von zuhause aus arbeiten.

Beim häuslichen Arbeitszimmer muss es sich jedoch um einen abgeschlossenen Raum in der Wohnung handeln. Eine kleine Ecke in Wohn- oder Schlafzimmer, in der ein Schreibtisch und ein Bücherregal stehen, wird nicht als häusliches Arbeitszimmer anerkannt. Wichtig ist vor allem, dass Sie das Arbeitszimmer zu mindestens 90 Prozent für Ihre berufliche Tätigkeit nutzen. Selbst, wenn Sie ein Gästebett dort zu stehen haben, könnte es zu Schwierigkeiten mit dem Finanzamt kommen.

Arbeitszimmer = Werbungskosten
Die sogenannten Aufwendungen für ein häusliches Arbeitszimmer zählen zu den Werbungskosten. Sie finden sich auf  Seite zwei der Anlage “N” und zwar genau in Zeile 43 im Feld „Aufwendungen für ein häusliches Arbeitszimmer“.