50 Euro weniger fürs häusliche Arbeitszimmer!

Wird vom Arbeitgeber kein Arbeitsplatz zur Verfügung gestellt oder gibt es schlicht und einfach keinen anderen Arbeitsplatz, dann dürfen Arbeitnehmer für die Benutzung eines häuslichen Arbeitszimmers eine Pauschale in der geltend machen.

Fünfzig Euro weniger!

Leider wurde diese monatliche Pauschale seit 2015 auf 100 Euro gekürzt. Damit wird der jährliche Abzugsbetrag insgesamt auf 1.200 statt bisher 1.250 Euro beschränkt. Die übrigen Regelungen in diesem Zusammenhang blieben jedoch unangetastet und gelten zumindest für 2015 noch weiter.

Knackpunkt: private Nutzung!

Das Arbeitszimmer – Alptraum jeder Steuererklärung. Jedes Jahr werden ausgefeilteste Erklärungen an das Finanzamt übermittelt, warum ein Raum in Haus oder Wohnung als Arbeitszimmer zu gelten hat. Gefolgt vom bangen Warten auf den Steuerbescheid.
Nach wie vor gilt für die steuerliche Abzugsfähigkeit die Einschränkung, dass keine private Mitbenutzung des Arbeitszimmers von mehr als zehn Prozent stattfinden darf. Konkret bedeutet es, dass man höchsten 15 Stunden pro Monat das Arbeitszimmer für private Zwecke nutzen darf. Wer also eine Liege oder ein Bettchen in das Zimmer stellt, kann schon Schwierigkeiten mit dem Finanzamt bekommen.
Was viele nicht wissen: Wer von zuhause Telearbeit betreibt, darf das Zimmer, in dem der Telearbeitsplatz steht, nicht als Arbeitszimmer absetzen.