Immobilien: Bauträger richtig bewerten!

Immobilien: Bauträger richtig bewerten!

Die Entscheidung, ein Haus zu bauen ist eine finanziell riskante Sache. Ein Risiko, das man jedoch gut absichern kann: die Bewertung des Bauträgers.

Doch den Bauherren richtig zu bewerten, ist vor allem für Laien im Rahmen ihrer eine große Herausforderung. Auch wenn das Preis-Leistungs-Verhältnis okay zu sein scheint, sollte man doch vor Vertragsabschluss unbedingt auch die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit sowie Zuverlässigkeit und Qualität des Bauträgers abchecken.

Bürgschaft nachgewiesen?

Optimal ist es, wenn der Bauträger bei der Bank eine Baufertigstellungsbürgschaft hinterlegt hat. Im Falle einer Insolvenz des Bauträgers, garantiert sie, dass die Bank die Kosten für die Fertigstellung des Eigenheimes übernimmt.

Fertigstellungsversicherung vereinbaren

Sollte es keine Bürgschaft geben, empfiehlt es sich, mit dem Bauträger eine Baufertigstellungsversicherung abzuschließen. Das kostet zwar etwas, stellt jedoch auch die einzige wirksame Absicherung für den Bauherrn dar, falls der Bauträger Pleite gehen sollte. Denn die sog. gesetzlichen Sicherungseinbehalte reichen in der Regel bei Weitem nicht aus, um die Restfertigungsstellung zu gewährleisten und durchzuführen.

Wo Auskünfte einholen?

Für Auskünfte über Bauträger sind sog. Wirtschaftsauskunfteien zuständig. Gegen ein Honorar versorgen sie jeden Bauherrn mit den nötigen Informationen über den zuständigen Bauträger und dessen wirtschaftlicher Situation.
Weitere Auskünfte erhält man auch von der Schutzgemeinschaft für Baufinanzierende. Wer darin Mitglied ist, erhält eine Bonitätsauskunft über den Bauträger, der sein zukünftiges Eigenheim bauen soll. Die Schutzgemeinschaft bietet darüber hinaus auch wichtige Informationen und Gutachten zum Boden und zum Baugrund an, sowie eine den Baufortschritt begleitende Qualitätskontrolle an.