Eigenkapital bei der Immobilienfinanzierung nicht unterschätzen – 25% Minimum

immobilienfinanzierung und haben derzeit erfreulich niedrige Zinsen. Jetzt zugreifen, denken sich da viele, solange die Zinsen noch so weit unten sind. Doch sollte vorher die eigene finanzielle Potenz realistisch eingeschätzt werden, damit die auf einem soliden Fundament steht.

Wichtige Kostenpunkte

Gesamtkosten: Bestehend aus Kaufpreis und anfallenden Nebenkosten. Gerne vergessen: Die Grunderwerbssteuer, sowie Notargebühren und Maklercourtage. Diese drei Posten können die aufzubringende Gesamtsumme um bis zu 10 Prozent erhöhen!

Nachfinanzierung

Zu bedenken ist auch, dass die Baukosten in der Regel nie die Vorabkalkulation erfüllen, sondern immer darüber liegen. Für diese Zusatzkosten muss eine finanzielle Reserve vorhanden sein. Denn eine Nachfinanzierung durch die Aufnahmen eines neuen Kredits wird die Finanzierung erneut verteuern.
Und selbst beim Kauf einer oder eines Häuschens können ungeplante Kosten entstehen, wenn etwa die Renovierung teurer und aufwändiger ausfällt als auf den ersten Blick kalkuliert.

25 Prozent Eigenkapital

Daher sollte eine Eigenkapitaldecke von einem Viertel der gesamten Bausumme bereits vorhanden sein. Nur so ist eine Immobilie nachhaltig finanzierbar. Außerdem dient ein zusätzliches Kapitalpolster dazu, den möglichen Nachfinanzierungsbedarf abzudecken.

Gerade aufgrund der in den Großstädten stark angestiegenen Immobilienpreise, nimmt der Anteil der Eigenkapitalquote immer weiter ab. Immer größere Anteile des Kaufpreises müssen zwangsläufig über Kredit finanziert werden. Eine gefährliche Schuldenspirale droht.