Fonds

Informationen sind das A und O bei

Fonds sind ein heißes Thema an der und in den Medien. Viele wollen dabei mitreden, doch nur wenige haben wirklich Ahnung von der Materie Fonds, , und . Wer in diese Welt einsteigen, darin investieren und Geld verdienen will, sollte sich auf jeden Fall in den verschiedenen Finanz- und Wirtschaftsportalen bewegen, die über alle Trends und Hintergründe zu den Themen Fonds, Aktien, Börsen und berichten.

Ein Klick auf das Impressum hilft dabei oft schon weiter, zu wissen, ob das Portal wirklich unabhängig oder von bestimmten Interessen respektive Interessengruppen geleitet ist. Derzeit werden circa 9000 Fonds an der Börse und von Banken angeboten.

Die wichtigsten Fonds-Typen

Aktienfonds

Sie stellen häufig den Einstieg für Neulinge in der Welt der Fonds, Aktien, Börsen und Börsenkurse dar. Die Betreiber dieser Aktienfonds investieren in Aktien börsennotierter Unternehmen auf der ganzen Welt und streuen damit das Risiko für die Anleger. Fondsmanager überwachen permanent die Entwicklung ihres Fonds und reagieren entweder mit Kauf oder Verkauf bestimmter Aktien.

Die Branche der Aktienfonds hat sich mittlerweile stark spezialisiert: So gibt es Aktienfonds, die in bestimmte Regionen in der Welt investieren (Pazifik-Fonds, Asien-Fonds, etc.); Aktienfonds, die nur in ein bestimmtes Land investieren (Deutschland-Fonds) und Aktienfonds, die speziell in stark wachsenden Schwellenländer investieren – in sog. „Emerging-Markets“ (China-Fonds, Brasilien-Fonds, Indien-Fonds).

Des Weiteren investieren Aktienfonds auch in bestimmte Branchen und Wirtschaftszweige, wie etwa in die Energieerzeugung oder in die Pharmaindustrie, um nur zwei zu nennen.
Eine interessante Beimischung für das eigene Anlageportfolio stellt die Beteiligung an Aktienfonds dar, die mit sog. Nebenwerten handeln. Dazu zählt man die Aktien kleinerer und mittlerer Unternehmen, die (noch) nicht in den Dax aufgestiegen sind.

Damit bezeichnet man einen Investment-Fonds, der in Rentenpapiere investiert, die eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr haben. Geldmarktfonds eignen sich vor allem für eher kurzfristige Geldanlagen, da sie eine relative geringe Wertschwankung aufweisen und keine hohen Ausgabeaufschläge haben.

Bei geschlossenen Fonds investiert ein Konsortium verschiedener Anleger in ein gemeinsames Projekt, wie z .B. in eine große Gewerbeimmobilie, in einen Windpark oder auch in den Bau neuer Öltanker. Das Investitionsvolumen ist bereits festgelegt und damit auch die Anzahl der zu verkaufenden Anteile, die in der Regel ab einer Einlagenhöhe von 10.000 Euro beginnen.

Sobald das für das Projekt benötigte Kapital erbracht ist, schließt der Fonds und wird an der Börse nicht mehr weiter gehandelt. Die Rendite für die Anleger entsteht durch den Verkauf oder die Nutzung des fertigen Projektes. Da die Anleger in einem geschlossenen Fonds mit ihrer gesamten Kapitaleinlage für mögliche Verluste oder sogar für den Fall einer Insolvenz haften, sollte die Geldanlage in geschlossene Fonds nur einen kleinen Teil des Anlageportfolios ausmachen.

Für Anleger, die sich nicht ständig über Fonds, Aktien, die Börse und über Börsenkurse auf dem Laufenden halten wollen, stellen Dachfonds eine bequeme Alternative dar. Denn sie bestehen nicht aus einem Aktien-Portfolio, das an der Börse zu einem volatilen Börsenkurs gehandelt wird, stattdessen investieren Dachfonds in andere Fonds. Anlegern wird damit die Mühe erspart, nach lukrativen Fonds zu fahnden, indem sie einfach in eine Art Meta-Fonds investieren.

Diese werden von den Kapitalanlagegesellschaften ohne einen Ausgabeaufschlag angeboten. Manchmal ist dafür die Verwaltungsgebühr etwas höher.

Text: Stefan Benaburger