Festverzinsliche Wertpapiere

Regelmäßige und sichere Geldanlage

sind werden vom Staat herausgegeben, der sich damit Einnahmen verschafft, in der Regel handelt es sich dabei um . Im Finanzjargon werden festverzinsliche häufig auch oder Renten genannt.
Gerade in wirtschaftlich unsicheren Zeiten sind eine hervorragende Möglichkeit für einen langfristigen Vermögensaufbau. Aus diesem Grund finden sich für die Geldanlage „Festverzinsliche Wertpapiere“ viele Angebote zu attraktiven Konditionen.

Für all die Anleger, die ihr Kapital vernünftig anlegen und trotzdem jede Nacht noch gut schlafen wollen, sind festverzinsliche Wertpapiere genau die richtige Wahl. Der regelmäßige Zinsfluss kommt stetig und so arbeitet das angelegte Kapital quasi wie von selbst.

So funktionieren festverzinsliche Wertpapiere

Mit dem Verkauf eigener Anleihen verschaffen sich Staaten, Organisationen und Firmen die Möglichkeit, neues Kapital zu generieren. Der Mechanismus funktioniert folgendermaßen:  Der Emittent bietet festverzinsliche Wertpapiere auf dem Kapitalmarkt an, die von Fondsgesellschaften gekauft werden. Sie stellen damit dem Emittenten Kapital zur Verfügung, das dieser wie vereinbart verzinst und nach Ende der Anlagedauer wieder zurückgibt.

Festverzinsliche Wertpapiere: Die Vorteile

Informiert man sich über alle aktuellen Angebote in der Sparte „Festverzinsliche Wertpapiere“ dann stellt man über alle Anbieter hinweg folgende Vorteile fest:

- Fester Zinssatz: Dieser ist von Anfang an festgeschrieben, daher auch der Name.

- Regelmäßige Zinseingänge
Allen festverzinslichen Wertpapieren ist ein stetiger Zinsfluss gemeinsam – in der Regel einmal im Jahr. Dies verschafft den Anlegern eine exzellente Planungssicherheit für langfristige Investitionen und für den optimalen Vermögensaufbau.

- Geringes Risiko
Zum Ende der Laufzeit bekommt der Anleger das angelegte Kapital auf jeden Fall wieder zum Nennwert zurückgezahlt. Das Ausfallrisiko ist somit gleich Null.

- Variable Laufzeiten
Sie selbst können bestimmen, wie lange Sie Ihr Kapital anlegen wollen. Alle Angebote im Bereich festverzinsliche Wertpapiere bieten den Anlegern die Wahl zwischen kurzen, mittelfristigen und langfristigen Laufzeiten.

Jederzeit handelbar

Wer plötzlich und unvorhergesehen sein angelegtes Kapital doch verflüssigen muss, für den stellen festverzinsliche Wertpapiere oft die Rettung dar, da sie jeden Tag verkauft werden können.
In die Suche nach dem Angebot für festverzinsliche Wertpapiere muss man folgende Varianten mit einbeziehen: Anleihen, wie etwa Staatsanleihen und . Deren Anlagesicherheit lässt sich nicht pauschal beurteilen, sondern hängt von der der emittierenden Organisation ab. Bei guter steigt die Sicherheit bei dem festverzinslichen Wertpapier. Traut man dem Emittenten dagegen nicht so viel zu, dann leidet auch die Anlagesicherheit entsprechend.

Als sehr sicher gelten beispielsweise Staatsanleihen aus Deutschland oder aus der Schweiz. Ebenso unbedenklich sind Anleihen von Firmen und Konzernen, die von Ratingagenturen mit den höchsten Ratings bewertet wurden. Allerdings gilt auch hier die alte Finanzregel: Je höher die Verzinsung, desto höher auch das Ausfallrisiko. Daher auch die vergleichsweise geringen Zinsen bei Staatsanleihen.
Verkauft bzw. ausgegeben werden festverzinsliche Wertpapiere von Banken, Finanzdienstleistern und von staatlichen Finanzorganisationen wie beispielsweise den jeweiligen Landeskassen.

Zinsen, die bringen

Im Angebot zum Thema „Festverzinsliche Wertpapiere“ rückt eine Anlageform wieder stark in den Focus der Anleger: Aktienanleihen. Hauptargument dafür ist wiederum der kontinuierliche Zinsfluss.  Denn unabhängig vom jeweiligen Basiswert erhält der Anleger den vereinbarten Zinssatz. Am Ende der Laufzeit entscheidet dann die Bank, ob sie den Nennwert der Anleihe in cash auszahlt oder Aktien in gleicher Höhe dafür anbietet. Steht die Aktie zu diesem Zeitpunkt auf oder über dem Basispreis, dann zahlt die Bank den nominellen Wert der Aktie cash aus.

War die Kursentwicklung dagegen schlecht, dann bekommt der Anleger weitere Aktien ins Depot gelegt. Allerdings sollte ein hoher Zinssatz nicht das einzige Kriterium darstellen, da nur mit der Wahl der richtigen Aktie auch Gewinne zu erwarten sind. Empfohlen wird, einen Basiswert eines stabilen, deutschen Dax-Unternehmens zu wählen. Spektakuläre Aktien von Börsenneulingen sind dagegen weniger geeignet, sonst hat man am Ende nur deren Aktien im Depot statt Cash auf dem Konto.

Text: Stefan Benaburger