Aktienfonds

Aktienfonds

Bei Anlegern sehr beliebt:

Typen von Aktienfonds

Ein Aktienfonds ist ein , der überwiegend oder ausschließlich aus Aktien besteht. Wie hoch die eines Aktienfonds sind, hängt davon ab, wie die Zusammenstellung gewichtet ist. Es gibt Aktienfonds, die auf bestimmte Regionen, meist auf nationale Grenzen, ausgerichtet sind. Ebenso kann ein Aktienfonds nach Branchen ausgerichtet sein.

Im Vergleich zu bringen Aktienfonds ein höheres Risiko mit sich. Dafür jedoch liegen die Zinsen bei Aktienfonds langfristig signifikant über dem Niveau der Wertsteigerung, die sich bei einstellt.

Wenig Kapital erforderlich

erfreuen sich bei Anlegern großer Beliebtheit und konnten mittlerweile den Kauf von singulären Aktien weit abhängen. Das hängt damit zusammen, dass die Zinsen bei Aktienfonds langfristig höher ausfallen als bei Einzelwerten. Zudem gleichen sie starke Kursschwankungen leichter aus, vor allem wenn der Aktienfonds langfristig angelegt ist.
Die meisten Finanzexperten empfehlen, sich an der Börse in Form von Aktienfonds zu beteiligen. Denn in Aktienfonds mit guten Zinsen kann man sich auch schon für relativ wenig Geld einkaufen. Wer dagegen mit Einzelwerten ein vernünftige Risikostreuung betreiben will, der ist sehr schnell im oberen fünfstelligen Eurobereich angelangt. An einem zins-starken Aktienfonds kann man sich dagegen schon für 100 Euro beteiligen.

Kompetentes Fondsmanagement

Weiterhin spricht für die Anlage in Aktienfonds, dass dahinter meist fundiertes Börsenwissen steckt, das der Privatanleger niemals haben wird. Fondsmanager stehen Tag für Tag auf dem Börsenparkett und kennen die Zusammensetzung der meisten Aktienfonds inkl. der Zinsen, die sie erwirtschaften können, fast in- und auswendig. Wer dagegen die Auswahl seines Aktienfonds per Zufall oder nach Tagesform auswählt, kann schnell Schiffbruch erleiden. Vor allem helfen Fondsmanager, nach einer Krise den Fonds wieder flottzumachen und mit dem Aktienfonds hohe Zinsen zu erwirtschaften.

Dauer bringt Profit

Die Anleger von Aktienfonds sollten einen langen Atem haben. Wer auf kurzfristige, hohe Gewinne aus ist, sollte sich lieber im Derivatehandel tummeln. Als Faustregel gilt eine Mindest-Anlagedauer von 10 Jahren für ein Aktienpaket, auch wenn in dieser Zeit die Börse eine schlimme Baisse erleben sollte.

Denn erst ab diesem Anlagenhorizont erwirtschaftet eine Aktienfonds die Zinsen, die man von ihm erwartet. Zahlreiche Fondsanalysen über die letzten Jahrzehnte hinweg haben gezeigt, dass es sich in der Regel immer lohnt, Talfahrten auszusitzen und darauf zu warten, dass die Zinsen des Aktienfonds irgendwann wieder oben sein werden. Gute Aktienfonds in turbulenten Krisenzeiten zu verkaufen, hat sich dagegen meist als fataler Fehler erwiesen.

Streuung mit mehreren Fonds

Die alte Börsenweisheit, nicht alle Eier in einen Korb zu legen, trifft auch für Aktienfonds zu. Es zeugt von Klugheit, mehr als einen Fonds in sein Anlagedepot zu packen, das optimalerweise auch noch unterschiedlich ausgerichtet sein sollte. Diese Strategie erhöht die Stabilität des Depots und hält die Zinsen des Aktienfonds auf einem gleichbleibend hohem Niveau.

Kosten des Aktienfonds

Auf die Entwicklung der Zinsen ihrer Aktienfonds haben die Anleger keinen direkten Einfluss. Wo man dagegen sparen kann, sind die Kosten beim Kauf des Fonds. Denn mittlerweile gibt es bei fast allen großen Aktienfonds hohe Rabatte und häufig fallen die Ausgabeaufschläge sogar ganz weg. Gerne werden immer wieder die anfallenden Depotgebühren unter den Tisch fallen lassen. Doch gerade bei kleineren Depots können diese Gebühren den Gewinn aufgrund der Zinsen des Aktienfonds erheblich schmälern. Doch es gibt Abhilfe, denn die meisten Direktbanken bieten kostenlose Online-Depots an.

Text: Stefan Benaburger