Wertpapiere

Wertpapiere

Unerlässlich: separate Altersvorsorge über

Eine separate Altersvorsorge durch eine Geldanlage in Wertpapiere ist seit Einführung der privaten Altersvorsorge unerlässlich geworden. Doch man muss sich mit dieser Materie etwas beschäftigen, damit man mit seinem Aktienpaket auch Freude und Erfolg hat. Die meisten Finanzberater raten zur Anlage in Wertpapiere. Doch den nötigen Informationshintergund liefern sie meistens nicht mit. Daher will Schnellsparen.de eine kurze und kompakte Information über die wichtigsten Wertpapiere geben.

Wertpapiere-Erklärung Dividendenpapiere:

  1. : Dazu gehören Sie verbrieft dem Aktienhalter einen Anteil an einer Gesellschaft. Jeder Aktionär ist damit Mitbesitzer an dem jeweiligen Unternehmen. Besitzt er mehr als 50 % aller Aktien, dann spricht man von einer einfachen Mehrheit. Erst ab einer qualifizierten Mehrheit von 66 bzw. 75 % spricht man von einer qualifizierten Mehrheit, mit der man sich das Recht erworben hat, Entscheidungen, die die Gesellschaft betreffen allein zu entscheiden – bis hin zur Auflösung der AG.
  2. Genussscheine: Sie werden ausgegeben bei der Gründung eines Unternehmens, bei der Fusion zweier Unternehmen, zur Kapitalbeschaffung und zur Gewinnbeteiligung für Mitarbeiter. Im Falle einer Insolvenz werden Genussscheininhaber allerdings nachrangig im Vergleich zu den Gläubigern behandelt.

Wertpapiere-Erklärung :

  1. Zinspapiere mit festem Zins sind klassische Inhaberschuldverschreibungen. Zertifikate und Derivate zählen dazu. Als Käufer eines Zertifikates leiht man quasi dem Emittenten sein Geld. Dieser bietet eine Wertpapierlösung an in Form eines Zertifikates, das mit einem Basiswert verknüpft, wie einer Aktie oder einem Rohstoff verknüpft ist. Daher werfen die Zertifikate selbst keine Dividenden ab – der Wert ergibt sich in der Verbindung mit dem Basiswert.
  2. Zinspapiere mit variablem Zins sind vor allem Bundesschatzbriefe. Das sind Bundeswertpapiere mit einer Laufzeit von sechs, bis sieben Jahren. Als Wertpapiere sie in einem Depot gehalten und sind mit Aktien vergleichbar.
  3. Zinspapiere mit wirtschaftlichem Zins: Zero-Bonds. Dabei werden festverzinsliche Wertpapiere mit einem Nominalzins von Null ausgegeben. Eine Rendite ist dann möglich, wenn der Rückzahlungskurs über dem niedrigen Ausgabekurs liegt. Die Kursdifferenz entspricht dann dem Gewinn.

Wertpapiere-Erklärung: Ertraglose Papiere

  1. Scheck: Ein Wertpapier, das eine Zahlungsanweisung des Kunden eines Bankinstitutes an seine Bank enthält, an einen Dritten eine bestimme Geldsumme auszuzahlen.  Handelt es sich um einen Verrechnungsscheck, so erfolgt die Auszahlung nicht in bar, sondern in Form einer Gutschrift. Der Scheck kann nur von der Bank ausgestellt werden, bei der der Aussteller ein Guthaben hat.
  2. Wechsel: Der Wechsel ist nicht an das Kreditinstitut gebunden, bei dem der Aussteller über ein Guthaben verfügt. Daher dient der Wechsel nicht nur dem Zahlungs- sondern auch dem Kreditverkehr.

    Text: Stefan Benaburger