Ökologische Geldanlagen

Ökologische Geldanlage: Aufschwung in allen Sparten

Ökologische Geldanlage: Aufschwung in allen Sparten

Seit dem Atom-GAU in Fukushima erleben einen wahren Höhenflug. Der Aufschwung setzt sich über alle Sparten hinweg: Windenergie, Solarenergie, Geothermie, Biomasse, Biogasanlagen, Solarthermie und die gute alte Wasserkraft. Wenn Millionen Anleger auf eine ökologische Geldanlage setzen, dann wird das einer nachhaltigen Energiewirtschaft wichtige Impulse verleihen.

Großes Plus für Öko

Seit über zehn Jahren gibt es den Natur-Aktien-Index (NAI) der mittlerweile ein Plus von über 300 Prozent erwirtschaften konnte. Der NAI umfasst 30 internationale Unternehmen, die alle für eine ökologische Geldanlage in Frage kommen. Gewählt werden die beteiligten Firmen von einem Ausschuss, in dem Vertreter führender Umweltverbände sitzen. Der NAI-Index dient zur Orientierung für alle Anleger, die eine ökologische Geldanlage suchen und zählt mittlerweile zu den erfolgreichsten Aktien-Indizes.

Öko-Dax

Seit 2007 hat die Deutsche Börse den Öko-Dax aufgelegt, in dem die zehn größten Unternehmen aus der Branche der Erneuerbaren Energien gelistet sind. Wem die Suche nach einer ökologischen Geldanlage zu mühsam ist, der kann auch in Index-Zertifikate investieren, die den Öko-Dax abbilden.

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Ökologische Geldanlage: Nachhaltigkeit nicht immer nachvollziehbar

Viele Anleger wollen ihr Kapital ökologisch, ethisch und nachhaltig in entsprechenden Öko-Fonds anlegen. Allerding geraten nicht wenige ins große Staunen, dass sich in so manchem Fondsportfolio Atomunternehmen befinden. Wie kann das sein? Es gibt zwar eine Erklärung, die jedoch nicht so richtig zufriedenstellen kann. So gibt es den Dow-Jones-Sustainability-Index (DJSI), einen der wichtigsten Nachhaltigkeitsbarometer. Darin wird kein Unternehmen ausgeschlossen, dass auch nur zu einem Prozent ökologisch, nachhaltig wirtschaftet. Daher kann es vorkommen, dass sich in einem Öko-Fonds auch ein Konzern wie RWE befindet, alleine aus dem Grund, dass man dort 4 Prozent von der gesamten Energie aus erneuerbaren Energien produziert. So kann es leicht passieren, dass nicht jede ökologische Geldanlage dem Pfad der reinen Lehre folgt.

Ökologische Genussrechte

Doch es gibt auch die ökologische Geldanlage bei der man von Anfang an weiß, was drin ist. sind so eine Geldanlage. Sie werden von einem einzigen Anbieter emittiert und sind eine Art Unternehmensanteil. Im Jahr 2011 konnten einige Firmen aus dem Bereich regenerative Energien erstaunliche Erfolge damit erzielen. So erwirtschaftete beispielsweise der Windkraftkonzern Prokon Spitzenrenditen, so groß war die Nachfrage von Seiten der interessierten Anleger. Genauso gut fuhr derjenige, der Genussrechte von German Pellets als ökologische Geldanlage gewählt hatte. German Pellets hat das Potenzial des nachwachsenden Rohstoffes Holz bereits früh erkannt und sich auf dem Feld der Erneuerbaren Energien mit der Produktion von zum Marktführer in Deutschland und Europa entwickelt.

Profitieren von der Energiewende

Natürlich hat auch die Atomkatastrophe von Fukushima ihr Übriges dazu getan, dass viele Anleger von Atomkraft nichts mehr wissen wollten und ihre konventionelle Geldanlage in eine ökologische Geldanlage ummünzten. Dass das günstige Umfeld noch weiter fruchtbar blieb, dafür sorgte in 2011 bereits ein paar Wochen später die Bundesregierung mit ihrer überraschenden Energiewende – weg von der Atomkraft und hin zu regenerativen Energien. Da freuten sich alle, die schon rechtzeitig auf eine ökologische Geldanlage gesetzt hatten. Dabei weiß jeder, dass die Politiker nicht über nach zu Öko-Fundis mutiert sind, alleine die Aussicht auf zukünftige Absatzmärkte für Umwelttechnologien Made in Germany und für viele zukünftige Arbeitsplätze bei den Herstellern alternativer Energietechnologie war die Motivation für diese Energiewende. Dem Inhaber von ökologischen Geldanlagen kann aber egal sein, wie die Motivationslage der Politiker ist. Wobei eine wirtschaftliche Motivation eventuell verlässlicher sein könnte als eine rein ideologisch-politische.

Text: Stefan Benaburger