Edelholz

Edelholz

die Alternative zu konventionellen Geldanlagen

Langfristiges in

Ein Investment in Edelholz und in weitere nachwachsende , stellt eine sehr interessante Alternative zu konventionellen Geldanlagen dar. Allerdings ist ein Investment in Edelholz nicht mit Geldanlagen wie Tagesgeld, Festgeld oder Bundesanleihen vergleichbar. Diese bieten dem Anleger eine hohe Flexibilität und Liquidität seines Kapitals allerdings zum Preis einer relativ geringen Rendite. Ein Investment in ist dagegen vor allem für Anleger mit einem langen Anlagehorizont interessant, die das Kapital nicht für eine Investition zu einem bestimmten Termin benötigen, sondern die es ruhig ein, zwei Jahrzehnte arbeiten lassen und sich auf eine große Rendite, zum Beispiel bei Eintritt des Ruhestandes, freuen können.

Tropenholz ist wertvoll

Vom jährlichen Welt-Holz-Handelsvolumen entfallen nur circa 5 Prozent auf Edelhölzer. Darum gelten die Bestände als sehr wertvoll. Bei einem Investment in Edelholz sollte man auch wissen, worin man investiert. Möglicherweise plant man ja mal einen Besuch „seiner Plantage“ vor Ort. Als Edelhölzer bezeichnet man Hölzer, die sich durch eine charaktervolle Farbgebung, durch eine dekorative Maserung, durch Robustheit und durch eine gute Verarbeitungsqualität auszeichnen. Aufgrund der dekorativen Optik werden Tropenhölzer in erster Linie zu Furnieren verarbeitet. Also in millimeterdünne Holzplatten geschnitten, mit denen dann Möbel aus weniger edlem Holz veredelt werden. Für ein Investment in Edelholz gelten vor allem Teakholz und Mahagoni als geeignete Tropenholzquellen. Aber auch, der vielen Holz-Anlegern unbekannte, Merbau, sowie die in Europa kultivierten Edelhölzer Kirsche, Birne und Walnuss gelten als lohnende und gewinnbringende Edelhölzer.

Forstinvestments auf der Südhalbkugel

Im Allgemeinen ist ein Edelholz-Investment in Tropenholzplantagen , die sich auf der Südhalbkugel befinden, lohnender, da das Baumwachstum in wärmeren Vegetationszonen schneller vonstattengeht als im kühleren Nord-Europa. Nachvollziehen kann man das beispielsweise anhand des Waldinvestment-Index NCREIF, der in den vergangenen drei Jahrzehnten eine jährliche Wertsteigerung von 15 Prozent erreichen konnte. Im Vergleich zu Aktien erweist sich damit das Investment in Edelholz als wesentlich ertragreicher und vor allem als krisen-resistenter. Dass ein Tropenholz-Investment eine clevere sein muss, zeigt sich unter anderem daran, dass führende US-Universitäten wie Yale und Harvard einen beträchtlichen Teil ihrer Finanzinvestitionen in Forstinvestments anlegen.

Stabile Preise bei Edelholz

Anders als bei der Massenware Industrie- und Bauholz, die oft großen Preisschwankungen unterworfen ist, zeigt sich der Rohstoff Tropenholz als relativ stabiler Markt, was das Investment in Edelholz zu einer relativ sicheren Investition macht. Schlittert nämlich der Haus- und Wohnungsbau in eine Krise, dann wirkt sich das postwendend auf den Preis für Schnitt- und Industriehölzer wie z. B. der gemeinen Fichte aus. Das Preisniveau bei Tropenhölzern unterliegt weitaus geringeren Schwankungen, weil man bei geringerer Nachfrage, das Holz einfach länger wachsen lassen kann, also es zu einem späteren Zeitpunkt schlägt.

Strategie des Investment in Edelhölzer

Viele Anbieter aus dem Bereich der NAWARO-Investments bietet sogenannte „Baumsparverträge“ an. Hier erwirbt der Anleger jeden Monat eine bestimmte Anzahl von Bäumen und ist damit an den Erlösen beteiligt, die die Verwertung „seiner“ Bäume abwirft. Wie bereits oben beschrieben erfordert eine Geldanlage in Edelhölzer einen ausgedehnte Anlagehorizont. Im Durchschnitt dauert es 25 Jahre bevor die grüne Investition Rendite abwirft.
Dabei werden die Plantagen keineswegs dem Kahlschlag geopfert, sondern nach FSC-Richtlinien nachhaltig wieder aufgeforstet, wie führende Forst-Investoren wie Life Forestry Group oder Wood-Stock-Invest auf ihren Webseiten versichern.

Text: Stefan Benaburger