Edelsteine

Edelsteine - Anlage mit Glamourfaktor?

Edelsteine – Anlage mit Glamourfaktor?

Das Geheimnis für erfolgreiche an der Börse besteht darin, antizyklisch zu investieren. Diese Weisheit stammt von dem Börsenguru Andre Kostolany. Daher stellt ein Investition in Edelsteine-Fonds bei einem exorbitant hohen Goldkurs eine geradezu einfache wie geniale Anlagestrategie dar. Alle Welt investiert in Gold-Fonds, doch Edelsteine sind die wahren Champions im globalen Investment-Rennen.

Oberklasse Geldanlage

Klug ist, wer frühzeitig in Edelsteine-Fonds investiert, denn starke Kaufimpulse pushen einen neu aufgelegten Edelstein-Fonds nach vorne, was wiederum einen Preisschub am weltweiten Diamantenmarkt auslöst. Dies führt zu spektakulären Gewinnen bei allen Anlegern des Investments Edelsteine-Fonds, was im Gefolge starkes Interesse bei weiteren Investoren auslöst, das dann die Preise noch weiter in die Höhe treiben wird. Da zudem an der Börse sowieso 90 Prozent Psychologie ist, finden es viele Anleger einfach schick, Edelsteine-Fonds in ihrem Portfolio zu haben. In Gold und Silber legt jedes Muttchen an, doch bei Edelsteine-Fonds beginnt die Oberklasse der Geldanleger.

Welche Edelsteine lohnen?

Als sehr empfehlenswerte Investition gelten Edelsteine-Fonds, die Rubine, Smaragde und Saphire in ihrem Portfolio haben, denn qualitativ hochwertige Farbsteine sind ein knappes Gut, so dass das Preisniveau konstant hoch bleiben wird. Umgekehrt bedeutet dies jedoch auch minimale Kursschwankungen, was heißt,  dass Edelsteine-Fonds nichts für den schnellen Gewinn sind, sondern deren Wert in der Langfristigkeit besteht und an der Freude, etwas Exotik und Schönheit im Investment-Portfolio zu horten.

Karat-Preis hat sich verzehnfacht

Viele Anleger fragen sich, ob die Zyklen im Diamantengeschäft genauso sind wie bei Gold und Silber? Diese Frage lässt sich nicht so einfach beantworten. Denn Edelsteine-Fonds investieren nicht in Industriediamanten, sondern in die Schmuckbranche. Und auch dort spielt viel Psychologie eine Rolle. Zahlte man beispielsweise in den Neunziger Jahren für eine Mandarin-Granat noch umgerechnet 100 Euro pro Karat, so muss man heutzutage für eine ähnlich hohe Qualität schon mit dem zehnfachen Preis rechnen.
Die Global Player in der Diamanten-Branche sind De Beers, Harry Winston Diamond, Gem Diamonds, BRC Diamondcore und Trans Hex. Beobachtet man deren Aktien-Kurse an den weltweiten Rohstoffbörsen, dann kann man ungefähr abschätzen, ob sich die Investition in Edelsteine-Fonds lohnt.

Neue Märkte versprechen anhaltenden Höhenflug

Edelsteine-Fonds richten sich erstaunlich stark nach dem Konsumklima-Index. Steigt die Nachfrage nach Luxusgütern und sind die Löhne auf Rekordniveau, dann brummen auch Edelsteine-Fonds. Ganz im Gegensatz zu Gold- und , die wahre Krisendetektoren sind, weil ihr Kurs bereits beim Hauch einer Krise nach oben schnellt. Doch bei Interesse einer Investition in Edelsteine-Fonds sollte man, statt des deutschen Konsumklima-Index, besser den der Amerikaner studieren, denn in den USA wird über die Hälfte aller Schmuckdiamanten weltweit verkauft. Schreibt eine Juwelierkette wie Tiffany‘s schwarze Zahlen, dann wird auch die Investition in Edelsteine-Fonds zu einer lukrativen Geldanlage.

Hinzu kommt, dass sich die Schmuckbranche in den letzten Jahre vielversprechende neue Märkte erobern konnte. Vor allem die jüngst zu großem Reichtum gekommenen Chinesen scheinen von Diamant-Schmuck „Made in USA“ geradezu besessen zu sein. So eröffnete in Shanghai der mittlerweile vierte Tiffany’s-Laden und eine Ende der Nachfrage ist noch überhaupt nicht abzusehen. Was weiterhin für Edelsteine-Fonds spricht, ist, dass auch im angeblich krisengeschüttelten Europa die Nachfrage nach Diamantschmuck weiter zugenommen hat: Umsatzsteigerungen bis zu 20 Prozent vermelden führende Schmuckketten.

Text: Stefan Benaburger