Termingeld

bietet Klarheit und Sicherheit

Termingeld gilt als eine der sichersten Geldanlagen überhaupt und erfreut sich daher großer Beliebtheit bei vielen Bankkunden. Zur Erklärung der Beliebtheit von Termingeld: Die Vorteile der sind sehr transparent und auch für Laien schnell erkennbar – ein einfaches und klares Anlageprodukt. Volle Sicherheit in puncto Rückzahlung und Verzinsung sowie eine kostenfreie Kontoführung machen Termingeld so attraktiv.

Erklärung zu Termingeld

Mit Termingeld bezeichnet man verschiedene Möglichkeiten der Geldanlage. Die einfachste Erklärung für Termingeld ist: kurzfristige bis mittelfristige Geldanlagen, bei denen eine feste Laufzeit oder eine feste Kündigungsfrist vereinbart wurde. Daher kommen auch die für viele Verbraucher bekannteren Bezeichnungen „“ und „Kündigungsgeld“.

Bei der Anlage in Festgeld wird mit der Bank eine feste Laufzeit vereinbart, bei der von Anfang an der Fälligkeitstermin für die Geldanlage feststeht. Zur Erklärung dieser Termingeld-Variante: Das Entscheidende dabei ist, dass für die vereinbarte Laufzeit ein festgelegt wird, der von Anfang bis Ende unveränderlich ist. Somit bietet ein Termingeld in der Variante Festgeld eine relativ hohe Sicherheit, da der von Markt- und Konjunkturschwankungen unbeeinflusst bleibt.

Zur Erklärung der Termingeld-Variante Kündigungsgeld: Hier wird kein Zeitraum, sondern eine bestimmte Kündigungsfrist mit der Bank vereinbart. Der Zinssatz ist flexibel. Je länger die Kündigungsfrist, also je länger die Bank mit der Geldeinlage arbeiten kann, desto höher ist der Zinssatz.

Festgeld: Automatische Verlängerung

Allen Termingeld-Varianten ist gemeinsam, dass die ausschließliche der Geldanlage dienen. Denn während der vereinbarten Fristen, sei es Laufzeit oder Kündigung, ist das Kapital nicht verfügbar.
Was viele Verbraucher mit Festgeld-Anlagen nicht wissen: Als Anlagekunde muss man zum Ende der Laufzeit der Bank eine Weisung zur Kündigung erteilen, falls man die Geldanlage wieder flüssig machen oder anderweitig anlegen will. Gibt man keine entsprechende Order, dann verlängert sich die Festgeldanlage automatisch zu dem ursprünglichen Zinssatz weiter. Dies ist vor allem dann ärgerlich, wenn mittlerweile höhere Zinssätze für Festgeld angeboten werden. Falls man allerdings mit seinem Zinssatz zufrieden ist, muss man gar nichts machen und die Geldanlage verlängert sich automatisch. Dieses Beispiel zeigt, dass auch bei Termingeld Erklärung zu den Details notwendig ist.

Höhe und Dauer der Termingeld-Anlage

Bereits ab einer Anlagendauer von einem Monat spricht man von Termingeld. Die maximale Anlagedauer kann bis zu mehreren Jahren betragen. In der Regel hat sich beim Festgeld ein Anlagehorizont von mindestens 12 Monaten etabliert. Dann kann man immer noch relativ zeitnah switchen, falls ein überraschender Anstieg des allgemeinen Zinsniveaus erfolgt ist.

Die geläufigsten Anlagehöhen bewegen sich zwischen 5000 und 20.000 Euro. Es gibt jedoch auch Termingeld-Anbieter, die Termingeld-Konten bereits ab einer Höhe von 2500 Euro einrichten. Allerdings häufig mit dem Anspruch verbunden, bei dem Anbieter auch gleich Giro-Kunde zu werden.

Termingeld-Rechner

Im Internet finden sich viele, kostenlose Termingeldrechner, die genau den Anbieter mit dem besten Zinssatz für eine bestimmte Anlagesumme, die über einen bestimmten Zeitraum angelegt werden soll, ermitteln. Nochmal zur Erklärung, wie Termingeld funktioniert: Je länger der Zeitraum, für den man sein Kapital anlegt, desto höher fällt die Guthabenverzinsung aus. Sicherheitsbewusste Anleger überzeugt dabei vor allem, dass das angelegte Kapital zu hundert Prozent von der Einlagensicherung abgedeckt ist.

Fazit: Termingeld

Als abschließende Erklärung zum Thema Termingeld kann man bilanzieren, dass sich die Variante Festgeld aufgrund des Zinsnachteiles nur bedingt als langfristige Geldanlage eignet. Termingeld wird hauptsächlich dazu benutzt, um mit dem Kapital die Zeit zu überbrücken, ehe man es für eine Investition verwendet oder damit etwas bezahlen muss.

 

Text: Stefan Benaburger