Spareinlage

Sparbuch vernichtet Geld

Der bei stellt für die meisten Verbraucher und Anleger das wichtigste Kriterium bei der Auswahl ihrer Geldanlage dar. Die schlechteste Wahl, die man treffen kann, ist die, sein Erspartes auf dem Sparbuch zu belassen. Denn der dieser Form der Spareinlagen ist so gering, dass sogar die Inflationsrate höher ist. Ein Deponieren auf dem Sparbuch bedeutet langfristig eine Geldvernichtung.

Großes Angebot an Spareinlagen

Spareinlagen mit einem attraktiven Zinssatz gibt es dagegen zahlreiche: So stellt ein jederzeit verfügbares oder ein mit einem garantiertem Zinssatz und einer Laufzeit von 12 Monaten eine empfehlenswerte Alternative dar. Alle Anleger, die einen hohen Zinssatz für Spareinlagen suchen, können in Deutschland aus einem Angebot von über 80 regionalen und bundesweiten Anbietern wählen. Doch auch hier gilt, immer erst das Kleingedruckte lesen.

Sparbriefe, Festgelder und noch mehr

Wer einen festen Zinssatz für Spareinlagen sucht und diese für eine längere Zeit und ohne Risiko anlegen will, kann zwischen drei Varianten wählen: Sparbriefen, langfristig angelegtem Festgeld und Sparbücher mit Festzinsvereinbarung. Der Vorteil bei diesen Spareinlagen: Der Zinssatz wird für die gesamte Anlagedauer garantiert. Das gibt den Anlegern ein hohes Maß an Planungssicherheit, da sie mit dem Tag des Abschlusses genau wissen, wie viel sie am Stichtag heraus bekommen werden. Der „Nachteil“ ist natürlich, dass das Kapital gebunden und die Spareinlagen über die gesamte Laufzeit nicht kündbar sind.

Die drei Sparbrief-Typen

Mit Sparbriefen meint man, die von Banken emittierten Wertpapiere. Der Zinssatz bei diesen Spareinlagen hängt vom jeweiligen Typus ab. Da gibt es den Sparbrief mit jährlicher Zinsausschüttung, dessen Ertrag meist nach einem Jahr an den Anleger ausgezahlt wird. Dabei werden die Zinsen nicht weiter angelegt. Darüber hinaus gibt es mit der sog. auf- und abgezinsten Sparbriefen noch zwei weitere Typen. Diese Spareinlagen sammeln ihren Zinssatz über mehrere Jahren hinweg an und zahlen ihn zusammen mit dem eingesetzten Kapital an den Anleger zurück. Allerdings wird man am Ende mit den gesamten Erträgen auf einmal steuerpflichtig, wovor der ein oder andere Anleger zurückscheut. Allerdings bieten Banken und Sparkassen meist mehrere Arten von Sparbriefen an.

Festgeld langfristig angelegt

Die Anlage in Festgeld stellt ebenfalls eine Spareinlage mit festem Zinssatz dar. Eigentlich wurden sie bisher nur längstens für ein Jahr ausgegeben, doch aufgrund des stetig starken Publikumsinteresses, bieten immer mehr Geldinstitute eine Laufzeitverlängerung dieser Spareinlagen zu demselben Zinssatz an. Die Zinserträge werden je nach Wunsch entweder jährlich ausgezahlt oder auf dem Festgeldkonto weiter gutgeschrieben und als Zinseszins im nächsten Jahr wieder mit verzinst. Bei entsprechend hoher Anlagesumme ist diese Variante sehr attraktiv, da man sich nicht um die weitere Anlage der Zinserträge dieser Spareinlage kümmern muss. Allerdings muss vor Abschluss der Geldanlage genau geklärt werden, ob es einen Zinseszinseffekt gibt.

Sparkonto mit Festzins

Diese Geldanlage wird von den Banken und Sparkassen direkt angeboten und existiert unter den verschiedensten Bezeichnungen: von Renditesparen über Bonus-, Premium- bis hin zum Erfolgssparen lauten die Namen dieser Spareinlagen, deren Zinssatz für eine bestimmte Zeit festgeschrieben ist. In dieser Zeit wirtschaftet die Bank mit Ihrem Kapital, weshalb man währenddessen keinen Zugriff darauf hat. Wer sein Geld wieder verflüssigen will, der muss bei Sparkonten mit Festzins drei Monate vor Fälligkeit kündigen.

 

Text: Stefan Benaburger