Modernisierungsdarlehen

Günstige bei Banken und Sparkassen

Modernisierungsdarlehen sind günstige für alle, die in ihrem Haus oder in ihrer Eigentumswohnung modernisieren oder renovieren wollen. Die rund um die Bereiche , Haus und Wohnen sind ein gewaltiger Markt, den die Banken und Sparkassen nicht alleine dem Marktführer für Modernisierungskredite, der KfW-Bank, überlassen wollen und bieten daher auch eigene, günstige Modernisierungsdarlehen an. Manche Baudarlehen schlagen sogar die KfW-Angebote. Allerdings sind die geforderten Sicherheiten relativ hoch.
Daher sollte man sich vor der Inanspruchnahme eines Modernisierungskredites von einem Fachmann für Baufinanzierung beraten lassen. Nicht immer stellt die naheliegende Option auch die beste dar.
Die günstigen Konditionen bei den Modernisierungsdarlehen der Banken und Sparkassen kommen vor allem bei Kreditlaufzeiten unter zehn Jahren zum Tragen.

Modernisierung über ein

Ein Hypothekendarlehen kann man in Anspruch nehmen, wenn man bereits ein Haus oder eine Eigentumswohnung besitzt und alles schuldenfrei ist. Dann kann man die Immobilie mit einem sog. Annuitätsdarlehen wieder beleihen und damit seine Modernisierungsprojekte umsetzen. Dies ist in der Regel zinsgünstiger als ein . Jedoch entstehen Verwaltungskosten, da das Hypothekendarlehen über eine Grundschuld abgesichert werden muss, was Notar- und Bearbeitungskosten mit sich bringt.

Modernisierung über einen Ratenkredit

Ein Ratenkredit lohnt sich, vereinfacht gesagt, für den Fall, dass die Darlehenssumme weniger als 40.000 Euro betragen soll oder die eigene Immobilie noch nicht schuldenfrei und damit für ein Hypothekendarlehen nicht in Frage kommt. Der Vorteil eines Ratenkredits liegt in dem geringen Aufwand: kein Notar, kein Grundbuch. Allerdings fallen die Zinsen bei Ratenkrediten in der Regel zwei bis drei Prozentpunkte höher aus als bei einem Kredit, der über die Grundschuld abgesichert wird. Zudem sind die laufenden Raten meist höher.
Ein weiterer Vorteil bei einem Darlehen ohne Grundbucheintrag: Als Kunde kann man den Modernisierungskredit bereits sechs Monate nach der ersten Auszahlung mit einer dreimonatigen Frist kündigen und spart sich bei einer vorzeitigen Rückzahlung eine langfristige Zinsbelastung. Ein sog. Grundschulddarlehen kann dagegen nicht vorzeitig aufgelöst werden.

Vergabe von Modernisierungsdarlehen

Jeder Darlehenswunsch muss bei einer Bank oder einer Sparkasse vorgebracht werden. Falls sich der Kunde für ein KfW-Modernisierungsdarlehen entscheidet, dann leitet die Bank den Kreditantrag an die KfW weiter. Doch kein Geldinstitut ist verpflichtet, dies zu tun. Verbraucherzentralen haben im Rahmen von Praxistests zur Vergabe von KfW-Krediten festgestellt, dass vor allem für kleinere Darlehen, das heißt unter 10.000 Euro, die meisten Banken keine KfW-Kredite anbieten. Das liegt schlicht und einfach daran, dass die Gewinnmarge für die Bank bei kleinen Darlehenssummen zu gering sind. Wer bei seiner Bank auf Granit beißt, muss mit einem Ratenkredit Vorlieb nehmen. Wer dennoch an einem KfW-Modernisierungsdarlehen interessiert ist, sollte bei Sparkassen und Genossenschaftsbanken auf dem Land oder in kleineren Städten nachfragen.

Weitere Tipps für die Finanzierung einer Modernisierung

Für kleinere Bau- und Renovierungsvorhaben am Eigenheim empfiehlt sich der frühzeitige Abschluss eines Bausparvertrages, den man nach der Ansparungsphase auch als Modernisierungs-Darlehen zu günstigen Konditionen nutzen kann.

Gerade in wirtschaftlich unsicheren Zeiten steigt der Run auf Immobilien. Sollte man Pläne für eine Investition in eine Immobilie haben, dann wäre es sinnvoll, dieses Vorhaben bereits heute anzugehen. Denn der Zinsmarkt für Immobilien ist in Krisenzeiten sehr günstig, doch wer zu lange wartet, bezahlt bald wieder mehr.

 

Text: Stefan Benaburger